Radiale Stoßwellentherapie in Dresden

eine der modernsten Behandlungsformen der Physiotherapie

Für den Patienten stellt die Radiale Stoßwellentherapie ein praktisch risikoloses, schmerzarmes und erfolgversprechendes Verfahren zur Behandlung orthopädischer Krankheiten dar. Nebenwirkungen und Komplikationen sind bisher nicht bekannt.

Physikalisch gesehen sind Stoßwellen besonders kurze Schallimpulse von sehr hoher Energie. Seit Beginn der 80er Jahre werden sie bereits erfolgreich zur Zertrümmerung von Nieren- und Gallensteinen eingesetzt.  Die „Radiale Stoßwellentherapie" ist eine technische Abwandlung dieser Methode, die sich auf den orthopädischen Bereich spezialisiert. Durch den Einsatz der Radialen Stoßwellentherapie bei zahllosen Erkrankungen des Bewegungsapparats kann eine Operation vermieden werden.


Die Heilungschancen sind sehr hoch - In der Regel reichen 3 Behandlungen völlig aus. Selten ist eine vierte oder fünfte Sitzung erforderlich.  Die Therapie ist nicht nur besonders erfolgreich und schonend, sondern auch finanziell effizient. Diese Kombination aus therapeutischer Wirksamkeit und gleichzeitiger Wirtschaftlichkeit macht die Radiale Stoßwellentherapie zu einer der modernsten Behandlungsformen unserer Zeit.

 

Besonders geeignet ist diese Form der Therapien auch für Sportler jeden Alters! weil sie gute Heilungschancen bei ausreichender Therapiezeit verspricht und während des Wettkampfs eine wirksame Form der Schmerzbehandlung ist, die keine Dopingregeln verletzt und einfach und flexibel genutzt werden kann. Sogar bei den Olympischen Spielen in Athen wurde die Radiale Stoßwellentherapie offiziell eingesetzt. Was für die Spitzenathleten gilt, ist natürlich auch für den Alltagssportler eine wirksame und moderne Therapieform.

 


Sehr viele unterschiedliche Erkrankungen gelten als besonders geeignet für die Radiale Stoßwellentherapie.
Sie bietet schnelle Hilfe bei

  • „Kalkschulter", eine sehr schmerzhafte Entzündung und Versteifung der Schultergelenkkapsel
  • „Tennisellbogen", eine ebenfalls äußerst schmerzhafte, oft chronische Knochenhautreizung an den Ellbogen
  • "Fersensporn" quälen durch heftige Schmerzen beim Auftritt auf die Ferse

 

 

 

Wirkung Stoßwelle

Die Ursachen für die beobachteten medizinischen Wirkungen sind zu großen Teilen noch hypothetisch bzw. nicht abschließend bewertet. Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen versuchen ein besseres Verständnis für die Ursachen und Wirkungen der radialen Stoßwelle zu erarbeiten.

 


Direkte Wirkung

Reaktion auf den mechanischen Reiz


  • Muskeldysbalancen werden wieder ausgeglichen
  • Schmerzüberlagerung und damit Schmerzdämpfung durch Stimulation der Druck- und Tastrezeptoren der Haut
  • Anregung der Zellaktivität - Steigerung des Stoffwechsels in den Zellen
  • Zelleigene Aufbauprozesse werden gestärkt und damit die Zellen selbst gekräftigt

 

 

 

Indirekte Wirkung

Stimulation der Zellen


  • Vermehrter Stoffwechsel der Zelle durch Veränderung der Durchlässigkeit der Zellmembran
  • Ausschüttung von Substanzen (Neurotransmittern) ins Gewebe, welche eine Absenkung der Schmerzschwelle bewirken
  • Freisetzung von Wachstumshormonen, auf welche die Zelle entsprechend reagiert und gekräftigt wird
  • Erhöhte Zellaktivität ins Gesamt

 


Was passiert während der Behandlung?

 

Auswirkungen während bzw. direkt nach der Behandlung:

 

  • Anfangs möglicherweise unangenehm, kommt es zu einer raschen Gewöhnung an die Behandlung mit guter Toleranz gegenüber der eingebrachten Stoßwelle
  • in der Regel zeigt sich bereits direkt nach der Behandlung eine eindeutige Schmerzreduktion
  • eine Erweiterung der Beweglichkeit tritt auf
  • eine Normalisierung des Muskelspannungszustandes tritt auf
  • vorher tastbare Muskelknoten/knötchen haben sich aufgelöst

 

Rückenschmerzen (muskulär)

 

myofasziale Triggerpunkte am Rücken & Nacken

 

(muskuläre schmerzhafte Punkte des Rückens)

 

 

 

Triggerpunkte im M. sternocleidomastoideus

 

(schmerzhafte Reizpunkte in der Kopfnicker-Muskulatur)

 

 

 

Tendinosis calcarea

 

(Kalkschulter)

Tendinitis der Schulter

 

Achillodynie

 

(Achillessehnenentzündung)

 

Fascilitis Plantaris

 

(Fersensporn)

Hüftschmerzen

 

Patellaspitzensyndrom

 

(Springerknie)

 

Patellarsehnen-Syndrom

 

(Schmerzen der Kniescheibe)

 

Rizarthrose

 

(Daumenarthrose)

Morbus Dupuytren

(Dupuytren Kontraktur)

Epicondylitis humeri radialis/ lateralis

(Tennisarm / Golfarm/ Mausarm)

 

 

 

Kontraindikationen (Gegenanzeigen)

 

  • Oberflächliche entzündliche Hautveränderungen – Bei bakteriellen oder mykotischen (Pilzbefall) oberflächlichen Entzündungen sollte die Anwendung der Stoßwellentherapie zunächst ausgesetzt werden, bis eine Heilung der Entzündung eingetreten ist.
  • Tiefe entzündliche Hautveränderungen – Bei tiefen entzündlichen Prozessen wie bei einer bakteriellen Phlegmone sollte in dem umliegenden Areal keine Stoßwellenbehandlung erfolgen. Eine sofortige (antibiotische und gegebenenfalls chirurgische) Therapie ist anzustreben.
  • Maligne Tumoren – Beim Vorliegen von malignen (bösartigen) Tumoren des umliegenden Gewebes darf keine Stoßwellentherapie erfolgen.